Die ur- und frühgeschichtliche Archäologie 1630-1850: Bd. 2: by Barbara Sasse

By Barbara Sasse

Die Archäologien gelten als junge Wissenschaften, da sie erst vom 19. Jahrhundert an zu universitären Fächern wurden. Die Ur- und Frühgeschichte beruft sich auf die Skandinavier Thomsen und Montelius, die Klassische Archäologie auf Winckelmann. Ältere, als antiquarisch und vorwissenschaftlich bezeichnete Arbeiten schließt guy aus der Fachtradition aus. Eine vergleichende europäische Wissenschaftsgeschichte archäologischen Forschens vor dem 19. Jahrhundert ist deshalb ein Desiderat. Die Autorin füllt diese Lücke, indem sie in ihrem zweibändigen Werk Arbeiten mit archäologischem Inhalt aus verschiedenen europäischen Ländern auf ihre grundlegenden Konzepte, Fragestellungen und Methoden hin untersucht. In Studien zu einzelnen Arbeitsschritten geht sie u. a. der Frage nach, inwieweit und unter welchen sozialen und politischen Bedingungen vor der akademischen Fachbildung methodische und konzeptuelle Arbeitsnormen entstanden und sich durchsetzen konnten. Sie kann zeigen, dass archäologische Quellen seit der Antike als wissenschaftliche Beweise dienten, Untersuchungsmethoden zielgerichtet entwickelt wurden und heutige fachliche und nationale Ausprägungen tiefe historische Wurzeln haben.

Der zweite Band ist der Zeit von 1630 bis 1852 gewidmet. Sasse erfasst damit die Anfänge der Institutionalisierung, die von der Entwicklung der Grabungsmethodik sowie der Erfindung des heute noch grundlegenden Dreiperiodensystems geprägt sind. Skandinavien, das deutsche Sprachgebiet, England und Frankreich stehen im Fokus. Deutlich wird, dass einige Ergebnisse seit 1660 wesentlich zur europäischen Säkularisierung beitrugen. Erst die Methoden zur Beobachtung und Bearbeitung von Fundkomplexen und die Definition kultureller Kontexte seit 1750 jedoch schufen die Voraussetzung zur Formulierung tragfähiger Fachparadigmen.

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Urbanisme civique en temps de crise: Les espaces publics by Alejandro Quevedo,Laurent Brassous

By Alejandro Quevedo,Laurent Brassous

L'histoire des villes et des cités de l'Occident romain ne doit plus être écrite comme celle d'un déclin progressif entre le Haut-Empire et l'Antiquité tardive. Néanmoins, l'image laissée par ces communautés civiques et los angeles cellule administrative fondamentale de l'Empire se hassle progressivement entre les iie et ive siècles. los angeles documentation tardive, peu abondante, souvent de nature juridique ou ecclésiastique et de portée générale, rend compte de los angeles permanence globale de los angeles vie municipale, mais l. a. disparition revolutionary des donnés épigraphiques ne permet plus de cerner sa diversité et sa richesse. Or, les vestiges archéologiques livrent un tableau distinctioné de l'évolution des espaces civiques. Si leur career semble se pérenniser sans changement significatif dans quelques grandes villes, ailleurs l. a. dégradation de monuments et de lieux publics ou leur career par des activités privées, voire leur abandon pur et uncomplicated, signalent des processus de changement dans l'activité civique qui tranchent avec l. a. conception actuelle de l. a. pérennité de l. a. vie des cités. remark faut-il interpréter cette évolution ? Faut-il y voir le témoignage d'une crise urbaine ou seulement los angeles transformation de l. a. pratique civique et un changement dans l'utilisation des espaces dédiés à l. a. vie de los angeles communauté ? S'agit-il de phénomènes diffus ou localisés ? Afin de fournir des éléments de réponse à ces questions, ce livre fondé sur un bilan mais également sur des découvertes récentes croise les Histoires provinciales, les trajectoires singulières et les destins trasversaux des villes et de l'urbanisme civique en Occident entre le Haut-Empire et l'Antiquité tardive.

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Bandits in the Roman Empire: Myth and Reality by Thomas Grunewald

By Thomas Grunewald

This wide-ranging and informative survey of 'outsider' teams within the Roman Empire will give a contribution tremendously to our figuring out of Roman social history.

Examining males resembling as Viriatus, Tacfarinus, Maternus and Bulla Felix, who have been referred to as latrones after clashing with the imperial professionals, distinctive recognition is given to maybe the best-known 'bandit' of all, Spartacus, and to people who impersonated the emperor Nero after his dying. themes coated include:

* Whom did the Romans see as bandits (latrones)?
* What did they comprehend as theft (lactrocinium)?
* How urgent used to be the danger that the bandits posed?
* How did their contemporaries understand the danger?

We are proven that the time period latrones was not only used to consult criminals yet used to be metaphorically and disparagingly utilized to failed political rebels, competitors and avengers. The note additionally got here to symbolize the 'noble brigands', idealising the underdog as a method of criticising the successful part. the writer as a result offers 'the bandit' as a literary build instead of a social type.

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Warum konnte Rom die Parther nicht besiegen? (German by Christian David Köbel

By Christian David Köbel

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, notice: 2+, Universität Duisburg-Essen, Veranstaltung: Perser, Griechen, Rom: das four. Jh. v. Chr, nine Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Warum gelang Rom über Jahrhunderte nicht, was once Alexander d. Große in wenigen Jahren erreichte?

Mit den Parthern begegnete Rom in der Mitte des 1. Jh. v. Chr. erstmalig einem Gegner, dessen Militär den Truppen der späten römischen Republik und später auch der frühen Kaiserzeit in der offenen Feldschlacht nicht nur ebenbürtig, sondern - zumindest zeitweilig - überlegen conflict. Die folgende Abhandlung befaßt sich mit der Fragestellung, aus welchen Elementen sich diese Überlegenheit zusammensetzte. used to be waren die entscheidenden Faktoren der Kriegführung der Asarkiden, die eine derartige Schlagkraft – besonders im Vergleich zu den persischen Truppen denen sich Alexander der Große gegenüber sah – bewirkten? Wie reagierte Rom auf die Probleme im Kampf gegen die Parther und warum gelang es letztlich bis zum Ende der Asarkidenherrschaft keiner der beiden Seiten, über den Euphrat hinaus langfristige Geländegewinne zu erzielen?

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Die Seeschlachten des Dekeleischen Kriegs (413 - 404 v. by Eckhard Neudeck

By Eckhard Neudeck

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, be aware: 1,3, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Philosophische Fakultät, Historisches Seminar III, Alte Geschichte), Veranstaltung: Der Peloponnesische Krieg, Sprache: Deutsch, summary: Die vorliegende Ausarbeitung basiert auf der Mitarbeit in dem Hauptseminar „Der Peloponnesische Krieg“ (431-404 v. Chr.) im Wintersemester 2009/2010 am historischen Seminar III der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Das Seminar befasste sich mit der chronologischen und inhaltlichen Aufarbeitung dieses Ereignisses im klassischen Griechenland. Am 19. Januar 2010 hielt der Verfasser ein Referat zum Thema „Die Seeschlachten des Dekeleischen Kriegs“. Es wird als Grundlage der folgenden Erörterungen herangezogen. Die Vielfalt der Vorkommnisse sowie deren detaillierte Schilderung und Prägnanz verdanken wir insbesondere dem zeitgenössischen Historiker Thukydides und seinem Werk „Der Peloponnesische Krieg“. Es endet jedoch unvermittelt mit dem achten Buch im Sommer 411. Thukydides befasst sich insofern nur mit einem kurzen Ausschnitt des Dekeleischen Kriegs bis zur Seeschlacht bei Kynossema.
Als Hauptquellen dieser Arbeit wird der Verfasser daher die Schilderungen Xenophons und die Alternativtradition Diodors heranziehen . Xenophon schildert das Geschehen aus der Sicht als Zeitzeuge des Peloponnesischen Kriegs, während Diodor (er battle Zeitgenosse Cäsars) aus der Retrospektive der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts, additionally ca. 350-380 Jahre später, und mit Bezug auf andere Quellen berichtet. Bedingt durch ihren zeitgenössischen Charakter orientieren sich die Ausführungen dieser Arbeit bevorzugt an den Schilderungen Xenophons, ohne jedoch die quellenkritische Auseinandersetzung mit beiden Autoren zu vernachlässigen.

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Die gesellschaftliche Schicht der Freigelassenen. by Sylvia Ellert

By Sylvia Ellert

Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, notice: 2,3, FernUniversität Hagen (Historisches Institut), Veranstaltung: Lehrgebiet Geschichte und Gegenwart Alteuropas, Sprache: Deutsch, summary: Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Rolle die Schriftlichkeit bei der Gestaltung der Grabmäler der Freigelassenen in spätrepublikanisch-frühkaiserzeitlicher Gesellschaft in diesem Kontext spielte; was once sollte zum Ausdruck gebracht werden? Beantwortet werden soll auch dieFrage nach der Bedeutung der Inschriften für die Freigelassenen und ihre Präsenterhaltung in der Öffentlichkeit.

Um sich, im eingeschränkten Rahmen dieser Arbeit einer Antwort auf die gestellten Fragen annähern zu können, werden hier nur einige wenige Beispiele angeführt, die – um gegebenenfalls einen möglichen Wandel der Werte innerhalb dieser Schicht bzw. der Gesellschaft erkennbar machen zu können – aus unterschiedlichen, jedoch aufeinander folgenden Zeiten stammen.

Im Folgenden werden die ausgewählten Beispiele unter anderem sowohl im Hinblick auf ihre physische shape als auch im Hinblick auf die Frage nach dem Verfasser und den getätigten Angaben vorgestellt werden. Anschließend sollen die aus den Quellen gewonnenen Informationen, bezogen auf die hier gestellten Fragen und in die jeweils gegebenen Zusammenhänge, mithilfe einer weiteren zeitnahen Quelle sowie der entsprechenden Forschungsliteratur eingeordnet werden. Abschließend soll die Ausgangsfrage nach der Rolle der Schriftlichkeit in der Grabgestaltung der Liberti in der späten Republik und frühen Kaiserzeit beantwortet werden können.

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Les Imposteurs démasqués et les Usurpateurs punis (French by Esprit-Joseph Chaudon

By Esprit-Joseph Chaudon

Les Imposteurs démasqués et les Usurpateurs punis
Esprit-Joseph Chaudon, Ecrivain français (1738-1800)

Ce livre numérique présente «Les Imposteurs démasqués et les Usurpateurs punis», de Esprit-Joseph Chaudon, édité en texte intégral. Une desk des matières dynamique permet d'accéder directement aux différentes sections.

Table des matières
- Présentation
- Avertissement
- Amulius
- Smerdis
- Alexandre Balès
- Andriscus
- Alexandre
- Manahem
- Sabinus
- Les fake Nérons
- Alexandre D'abotonique
- Procope
- Eugene
- Hypace
- Héraclien
- Thomas
- Dolianus
- Le pretend Léon
- Le pretend Alexis
- Jacob
- Le fake Baudouin
- Les pretend Lascaris
- Lacane
- Rienzi
- Le pretend Patriarche De Constantinople
- Zisca
- Les Fausses Jeannes D'arc
- Le fake Édouard
- Le fake Richard
- Roi Des Anabaptistes
- Le pretend Mustapha
- Les pretend Sebastiens
- Les pretend Demetrius
- Jacaya
- Zaga Christ
- Mazaniello
- Osman
- Cigale
- Le Comte D'attholes
- Mahomet
- Cromwel
- François Mourene
- Le fake Pierre Iii
- Iehelman Pugatschew
- André Et Barcoquebas
- Le fake Moyse
- Julien
- Serenus
- fake Messies, Dans Le Douzieme Siecle,
- Digression Sur L'état Des Juifs En France
- Zacharie
- David Leimlein
- fake Messies, Sous Charles-quint,
- Sabatei Sevi
- Réflexions Sur L'aveuglement Des Juifs

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Thukydides - Geschichtsbild und Methodik (German Edition) by Sebastian Schmid

By Sebastian Schmid

Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, observe: 2, Universität Konstanz (Geschichte und Soziologie), Veranstaltung: Seminar: Die Attischen Tributlisten, Sprache: Deutsch, summary: Das Geschichtswerk des Thukydides gilt heute als Beginn der Geschichtsschreibung und der antike Historiker als Initiator der modernen Geschichtswissenschaft. Bezeichnet guy Herodot als Vater der Geschichtsschreibung, so kann guy seinen Nachfolger Thukydides als den Vater der realistischen, wissenschaftlichen und politischen Geschichte bezeichnen. Ohne Herodot ist die Leistung des zweiten großen Historikers des antiken Griechenlands zwar undenkbar, jedoch begründet dieser einen neuen Anfang im Vergleich zu seinem berühmten Vorgänger. Bogner bezeichnet Thukydides als den eigentlichen Beginn der wissenschaftlichen Geschichtsschreibung und als „Gipfel der historischen Kunst der Griechen (wenn nicht der historischen Kunst überhaupt)“. Sein unvollendetes Werk über den Peloponnesischen Krieg ist zwar kein Geschichtswerk als Ganzes, aber sein Nachfolger Xenophon knüpft in seiner Hellenika direkt daran an.

Jedoch kamen in der Geschichtsforschung Zweifel an seiner Wissenschaftlichkeit auf. Thukydides selbst bietet viele Anhaltspunkte für diese Zweifel, da er viele Dinge einfach ausläßt oder übergeht. Dabei darf nicht übersehen werden, daß Thukydides ausdrücklich die Kriegs- und Machtgeschichte zu seinem Thema gemacht hat.

Die Reihe von Vorwürfen seitens der Geschichtsforschung in bezug auf seine Wissenschaftlichkeit betreffen größtenteils sein Geschichtsverständnis und seine Methodik. Im ersten Teil der vorliegenden Arbeit soll sein Geschichts- und Menschenbild näher beleuchtet werden. Interessant ist hier auch die Frage nach möglichen Einflüssen auf sein Geschichtsverständnis. Der zweite Teil widmet sich der thukydideischen Methodik und der Frage nach seiner Wissenschaftlichkeit. Im dritten und letzten Abschnitt werden die Ergebnisse noch einmal zusammengefaßt.

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Being a Man: Negotiating Ancient Constructs of Masculinity by Ilona Zsolnay

By Ilona Zsolnay

Being a Man is a formative paintings which finds the myriad and complicated negotiations for structures of masculine identities within the better old close to East and past. via a juxtaposition of reports into Neo-Assyrian inventive representations and omens, biblical hymns and narrative, Hittite, Akkadian, and Indian epic, in addition to targeted linguistic reviews on gender and intercourse within the Sumerian and Hebrew languages, the booklet demanding situations conventional understandings and assumed homogeneity for what it intended "to be a guy" in antiquity. Being a Man is an essential source for college kids of the traditional close to East, and a desirable examine for someone with an curiosity in gender and sexuality all through history.

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The Lost World of Adam and Eve: Genesis 2-3 and the Human by John H. Walton,N. T. Wright

By John H. Walton,N. T. Wright

2016 Christianity Today bible study Award of Merit

For centuries the tale of Adam and Eve has resonated richly throughout the corridors of paintings, literature and theology. yet for many moderns, taking it at face worth is incongruous. or even for lots of considering Christians at the present time who are looking to take heavily the authority of Scripture, insisting on a "literal" figuring out of Genesis 2–3 appears painfully like a "tear right here" strip among religion and technology.

How can Christians of fine religion movement ahead? Who have been the ancient Adam and Eve? What if we have been examining Genesis―and its claims concerning fabric origins―wrong? In what cultural context was once this couple, this backyard, this tree, this serpent portrayed?

Following his groundbreaking Lost global of Genesis One, John Walton explores the traditional close to jap context of Genesis 2–3, developing house for a devoted analyzing of Scripture in addition to complete engagement with technology for a brand new manner ahead within the human origins debate. As an advantage, an illuminating excursus through N. T. Wright areas Adam within the implied narrative of Paul's theology.

The misplaced international of Adam and Eve might be required analyzing for somebody trying to comprehend this foundational textual content traditionally and theologically, and brooding about tips to view it along modern understandings of human origins.

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